DirectAccess: Neues Troubleshooting-Tool

Wer schon einmal mit DirectAccess „gespielt“ hat, weiss, wir hart es ist, dieses Ding lauffähig zu kriegen. Der schöne Assistent blendet wie oft bei Microsoft Produkten – die Schwierigkeit, DirectAccess zum Laufen zu kriegen, liegt oft an den Voraussetzungen, wie z.B. Zertifikatsdiensten, der Firewall-Konfiguration, der Bereitstellung der IP-Adressen ohne NAT in einer DMZ oder auch direkt, etc. Das grösste Manko war jedoch bisher, dass es kaum möglich war, DirectAccess zu troubleshooten.

Genau in diesem Punkt hat Microsoft nun jedoch ein neues Tool bereitgestellt, welches die IT dabei unterstützt, Verbindungsfehler zu erkennen und besser beheben zu können. Das Tool lässt sich auf den DA-Clients installieren und über Gruppenrichtlinien konfigurieren. Die entsprechende ADMX-/ADML-Datei wird im Download mitgeliefert. Mit einfachen Symbolen auf den Clients wird im Anschluss angezeigt, ob DirectAccess funktioniert oder ob Fehler oder Warnungen aufgetreten sind. Zudem werden in den letzteren Fällen weitere Informationen zu den möglichen Fehlerquellen gegeben, damit die IT-Abteilung diese möglichst speditiv beheben können. Enthalten ist auch ein „Fehlerbehebungsassistent“, welcher versucht, auftretende Fehler selbst zu beheben. Es wird dabei automatisch ein Log-File mit den Outputs der wichtigsten Troubleshooting-Befehle (ipconfig /all, netsh, etc.) geschrieben und kann vom Anwender mit einem einzelnen Klick gleich an die vordefinierte E-Mailadresse des Supports übermittelt werden. Zudem können beliebige weitere Befehle (in einem Zeitfenster von 45 Sekunden) angegeben werden – der Output dieser Befehle wird dem Log auch mit angehängt. Somit lässt sich also das Troubleshooting noch weiter ausbauen. Es ist auch möglich, eine Support-Website anzugeben, welche in der entsprechende Maske beim Anwender angezeigt wird. Hier könnten Anleitungen zum richtigen Verhalten bei Problemen mit DirectAccess, etc. zu stehen kommen.

Den Download gibt es kostenlos auf der Microsoft Website unter dem folgenden Link:

http://technet.microsoft.com/en-us/library/ff384241.aspx

In diesem Sinne: Auf eine hoffentlich weniger steinige DirectAccess-Installation und -Konfiguration! Ein Video von meiner Präsentation zu DirectAccess von der geekmania 2010 gibt es in den nächsten Tagen im Bereich „Videozeugs“ – auch dieses Video soll Step-by-Step aufzeigen, wie DirectAccess in Betrieb genommen werden kann und welche Stolpersteine den Weg versperren können…

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Nettes JavaScript: Restore Scroll Position

Eigentlich bin ich ja kein Programmierer – aber zwischendurch geht es mal wieder mit mir durch und ich spiele mal wieder „virtuelles Lego-Bauen“. Für einen Kunden habe ich eine kleine Web-Applikation programmiert, welche zwischendurch einen Reload einer Seite macht. Das Problem ist dabei jedoch, dass bei grösseren Inhalten immer ganz nach oben gescrollt wird. Es wäre halt einfach nett, wenn die Scroll-Position gemerkt werden könnte, damit nach einem Reload dieselbe Position wiederhergestellt wird.

Somit habe ich mal Google gefragt, ob er ein solches Script schon kenne – und nach kurzer Suche bin ich auch fündig geworden. Es handelte sich gar um Freeware! Voller Eifer installierte ich das Script und es lief wie eine eins – bis gestern… Da wurde das Script mit einer netten Meldung gestartet, die darauf hinwies, dass man doch etwas an den armen Autoren spenden solle und dann die Meldung nie mehr erscheint. Bei der PayPal-Zahlung solle man doch die URL eingeben, auf welcher das Script eingesetzt wird.

Fazit: Das verschlüsselte JavaScript stellt also eine Verbindung zum Server des Autors her und überprüft den Spendeneingang. Das kann es nun wirklich nicht sein! V.a. deshalb nicht, da ich schon etwas gespendet habe (ich habe mir ja auch die Arbeit erspart, das ganze selbst zu coden). Es kann jedoch definitiv nicht sein, dass im Hintergrund, Verbindungen aufgebaut werden, die dem Script nichts bringen und nicht nötig wären.

Was tut man in dieser Situation? Man programmiert diese Funktion halt doch selber. Und damit auch andere Personen davon profitieren können, stelle ich diese als WIRKLICHE Freeware zum Download bereit – unverschlüsselt, ohne doppelten Boden und ohne Spendenaufruf (wer dennoch gerne spenden möchte: Meine PayPal-ID lautet info@itrain.ch) ;-D…

Das Script muss einfach in eine bestehende Webpage eingebunden werden:

<script src=“recoverscroll.js“></script>

Dann muss die „Recover-Funktion“ im BODY-Tag „onload“ aufgerufen werden:

<body onload=“readScroll();“>

Das entsprechende zugrundeliegende JavaScript sieht wie folgt aus (einfach kopieren und eine neue Datei namens „recoverscroll.js“ erstellen):

function readScroll()
{
 var hscroll2 = readCookie(’scrollposh‘);
 var vscroll2 = readCookie(’scrollposv‘);
 window.scrollTo(hscroll2,vscroll2);
}

function createCookie(name,value,days) {
 if (days) {
  var date = new Date();
  date.setTime(date.getTime()+(days*24*60*60*1000));
  var expires = „; expires=“+date.toGMTString();
 }
 else var expires = „“;
 document.cookie = name+“=“+value+expires+“; path=/“;
}

function readCookie(name) {
 var nameEQ = name + „=“;
 var ca = document.cookie.split(‚;‘);
 for(var i=0;i < ca.length;i++) {
  var c = ca[i];
  while (c.charAt(0)==‘ ‚) c = c.substring(1,c.length);
  if (c.indexOf(nameEQ) == 0) return c.substring(nameEQ.length,c.length);
 }
 return null;
}

function eraseCookie(name) {
 createCookie(name,““,-1);
}

function f_scrollLeft() {
 return f_filterResults (
  window.pageXOffset ? window.pageXOffset : 0,
  document.documentElement ? document.documentElement.scrollLeft : 0,
  document.body ? document.body.scrollLeft : 0
 );
}
function f_scrollTop() {
 return f_filterResults (
  window.pageYOffset ? window.pageYOffset : 0,
  document.documentElement ? document.documentElement.scrollTop : 0,
  document.body ? document.body.scrollTop : 0
 );
}
function f_filterResults(n_win, n_docel, n_body) {
 var n_result = n_win ? n_win : 0;
 if (n_docel && (!n_result || (n_result > n_docel)))
  n_result = n_docel;
 return n_body && (!n_result || (n_result > n_body)) ? n_body : n_result;
}

window.onscroll=function saveScroll()
{
    var hscroll = 0, vscroll = 0;
   
 if( typeof( window.pageYOffset ) == ’number‘ ) {
     //Netscape compliant
     vscroll = window.pageYOffset;
     hscroll = window.pageXOffset;
    } else if( document.body && ( document.body.scrollLeft || document.body.scrollTop ) ) {
     //DOM compliant
     vscroll = document.body.scrollTop;
     hscroll = document.body.scrollLeft;
    } else if( document.documentElement && ( document.documentElement.scrollLeft || document.documentElement.scrollTop ) ) {
     //IE6 standards compliant mode
     vscroll = document.documentElement.scrollTop;
     hscroll = document.documentElement.scrollLeft;
 }
 createCookie(’scrollposh‘,hscroll,1);
 createCookie(’scrollposv‘,vscroll,1);
}

Viel Spass ;-D!

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Das iTrain Migration Toolkit ist Online!

Musstest Du auch schon einmal ein Migrationsprojekt durchführen? Bist Du dabei auch einmal vor einer grossen Wand gestanden, welche unüberwindlich schien, da einfach ein paar Funktionen bei den standardmässigen Migrationstools fehlen? Hast Du dann auch schon einmal daran gedacht, teure 3rd-Party Software einzukaufen, um das Problem zu lösen? Diese Zeiten sind nun vorbei! Das iTrain Migrations Toolkit ist da! Weiterlesen

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Von iPhones und Zyxel Access Points

Naja: Ich gebe es ja zu… Trotz meines Jobs als MS-Mensch, benutze ich ein iPhone. Weshalb? Da es für mich persönlich einfach das beste Handy der Welt ist – zumindest zur jetzigen Zeit. Wenn jemand anderer Meinung ist passt das für mich – aber für mich gibt es kein schlüssiges Gegenargument zum iPhone. In den letzten Tagen wurde jedoch mein Vertrauen in die Technologie schwer angeschlagen – seit Freitag Abend war es mir nicht mehr möglich, eine Verbindung mit meinem Wireless AP auf stabiler Basis herzustellen. Stabil heisst, dass ich nicht alle 5 – 10 Minuten einmal rausgeflogen bin. Rausgeflogen heisst – der AP lief weiter, loggte nichts spezielles, aber alle meine Wireless-Clients haben die Verbindung zum AP getrennt und ich konnte diese erst nach ca. einer Minute wieder aufbauen.

Da der Elektriker am Freitag noch bei uns im Haus war und dieses Verhalten seither aufgetreten ist, liegt die Lösung sehr nahe: „ER WARS!!!“… Das ist eigentlich auch die einfachste Lösung (zumindest für mich). Dennoch wollte ich natürlich alles andere ausschliessen und suchte erst einmal den Fehler bei mir selbst. Gestern beauftragte ich dann meine Frau (ich war auswärts), den AP im UG zu installieren und dort einmal zu testen (direkt am Switch angehängt und nicht über die Steigleitung und das Patch-Panel) und siehe da: Es hat funktioniert! Sie konnte minutenlang surfen, ohne einen Unterbruch zu haben. Wohlan, dachte ich: „Jetzt wird ein Elektriker geschlachtet“…

Um ganz sicher zu gehen, organisierte ich mir noch ein 20 Meter langes Kabel und habe eine Verbindung vom Switch zum Access Point gezogen, welchen ich dann wieder im EG aufstellte. Dies müsste ja dann theoretisch funktionieren, gemäss den Tests meiner Frau… Es ging jedoch wieder nicht und meine gestrige Theorie war wieder begraben – genau gleich wie meine „Mordgelüste“ am Elektriker…

Nach langem weiteren Troubleshooting dann ein verzweifelter Versuch: Ich schaltete das Wireless auf meinem iPhone aus. Die Computer konnten sich wie gewohnt verbinden. Ich schaltete das WiFi auf dem iPhone wieder an – und siehe da: Alle Clients flogen raus! Dieses Spiel wiederholte ich dann ein paar Male – immer mit demselben Resultat. Der Übeltäter war also gefunden: Das iPhone!!! Ich versuchte mich dann in die Seele des iPhones zu versetzen, welches sich mit einem Netzwerk zu verbinden versucht, in welchem sich nur Windows-Clients befinden. Das muss schon die Hölle sein – aber eben: Früher ging dies auch ohne Probleme. Weshalb meutert denn das iPhone gerade zum Beginn des Wochenendes? Gönnt es mir keine fröhlichen Stunden im Internet, wenn ich mal frei habe? Habe ich es irgendwie verletzt, weil ich das iPad noch nicht bestellt habe?

Die Ursache ist viel weltlicher: In den letzten Tagen habe ich das iPhone lediglich in den Flugmodus geschaltet, bevor ich ins Bett ging. Weshalb ich das tue? Naja: Es macht einfach keinen Spass, alle paar Minuten von einem vibrieren wegen eingehenden E-Mails geweckt zu werden… Irgendwie hat das iPhone diese stetige Flugmodus-Ein-und-Aussteller einfach nicht verkraftet und auf Jetlag geschaltet. Dabei hat es für Telefongespräche, sowie auch 3G wunderbar weiterhin funktioniert – aber eben bei WiFi eins auf zickig gemacht. Nach einem wohlverdienten Reboot war dann auch wieder alles gut…

Wenn also jemand Interesse an einem Wireless-Virus hat, dann verpasse man dem iPhone einfach einen Jetlag und gut ist!

Meine Infrastruktur: Zyxel NWA-3100 APs – ich habe das Problem nicht bei anderen APs getestet und kann auch nicht mehr über die genaue Ursache sagen. Zudem kann ich das iPhone auch in den Flight-Mode schalten und kann das Problem nicht mehr direkt provozieren – es tritt in dieser Konstellation einfach sporadisch auf. Lösung: Reboot…

Somit hätten wir das für mich erste und alleinige Gegenargument für iPhones gefunden – aber wir haben uns wieder versöhnt und unsere Krise ist überwunden ;-D…

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ca. 30 Stunden Videos Online!

Zum Start meines Blogs lassen wir es so richtig krachen: Es sind jetzt schon über 30 Stunden Videos auf dieser Seite verfügbar und in den nächsten Tagen werden es bestimmt noch ca. 20 Stunden mehr! Darunter gibt es Live-Recordings der letzten vier geekmania’s (www.geekmania.ch), Lernvideos zur Prüfung 70-291 und Vista, Video-Snipplets zu meinen Artikeln, uvm.! Weiterlesen

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E-Mail Weiterleitung ohne Kontakte?

Die Weiterleitung von E-Mails konnte bisher nur mit Umwegen konfiguriert werden – zudem gibt es 4 verschiedene Wege, dies zu bewerkstelligen. Welches ist jedoch der beste Weg und was gibt es neues unter Exchange 2007 und Exchange 2010? Darin versteckt sich nämlich ein Feature, dass viel zu wenig bekannt gemacht wird: Nämlich die „Mail-Benutzer“! Weiterlesen

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AD: Objekt Wiederherstellung ganz einfach!

Schon Windows Server 2008 R2 in Betrieb und den AD-Papierkorb aktiviert? Wenn ja: Dann gibt es auch eine schönere Variante der Objektwiederherstellung in AD als das „popelige“ PowerShell! Ladet einfach das altbekannte ADRestore.NET auf Euren Rechner und stellt Objekte damit wieder her! Das ist nix neues für Dich? Naja: Lass Dich überraschen, denn mit aktiviertem Recycle Bin werden unter Windows Server 2008 R2 auch ALLE Attribute wiederhergestellt! Weiterlesen

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geekmania 2010 – die Videos flattern langsam rein…

geekmania? Du weisst nicht, was das ist? Das ist aber eine grosse Bildungslücke!!! Die geekmania ist DER IT-Fachkongress von Geeks für Geeks im MS Umfeld. Hier gibt es keine Marketing-Slides, sondern nur Fakten und HowTo’s… – dies nicht nur zu Core-MS-Themen, sondern auch zu Dingen rund um diese Firma…

Gerne möche ich jetzt schon eine meiner Sessions, welche eigentlich nur im entfernten etwas mit MS zu tun hat publizieren. Es geht dabei um mein Hausleitsystem und die Geschichte, wie ich es mir anschaffen konnte ;-D… Weitere Videos folgen laufend – und zwar auch von der Vergangenheit (was nicht heisst, dass ich unaktuell sein möchte) ;-D Weiterlesen

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Der Startschuss ist gefallen!

Endlich bin auch ich unter die Blogger gegangen – ob dies nun eine Bereicherung für das Internet oder eher die schlechteste Nachricht der Welt ist, muss jeder selbst entscheiden. Fakt ist: Ich bin da – ob es Euch passt oder nicht…

Dieser Blog soll Euch keine NEWS bringen, sondern eher Tipps & Tricks aus der Praxis eines IT-Menschen. IT-Menschen arbeiten nicht immer nur mit den aller neusten Produkten, wessen Features sowieso an jeglichen Marketing-Veranstaltungen angepriesen werden. Weshalb soll ich dies noch mehr anheizen?!? Ziel dieses Blogs ist die Praxis, sowie die alltäglichen Probleme aus meinem Berufsalltag zu dokumentieren, damit andere Personen nicht die gleichen Strapazen durchmachen müssen, wie ich selbst…

Es lohnt sich demnach auch die anderen Menüpunkte genauer unter die Lupe zu nehmen, wo es Tools, Videos und Referenzliteratur gibt.

Demnach: Viel Spass beim Lesen und mitdiskutieren! ;-D

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